Menschenrechte sind höchstes Gut in unserer Gesellschaft

Gemeinsam mit den Julis Landshut nahm Michael Limmer am „CSD“ auf der Ringelstecherwiese in Landshut statt. Der Veranstalter „Queer in Niederbayern“ setzt sich für Akzeptanz, Offenheit und Gleichberechtigung gegenüber queeren Menschen ein.

„Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch sein leben so leben soll wie er es richtig findet sofern es Andere nicht einschränkt oder beeinträchtig. Das urbayerische Credo „leben und leben lassen“ trifft auch im Zusammenhang mit der LGBTIQ-Community den Nagel auf den Kopf. Dass sich queere Menschen immer noch vor Hass und Hetze fürchten müssen, ist mit meiner Wertevorstellung nicht nachzuvollziehen.

Neben der gesellschaftlichen Offenheit bedarf es aber ferner auch politischer Veränderung. Bis heute dürfen beispielsweise homosexuelle Männer kein Blut spenden. „Dieses Blutspendeverbot muss gekippt werden. Vielmehr sollte das individuelle Sexualverhalten eine Rolle spielen und eine Allgemeinverurteilung gegenüber homosexuellen Männern muss schleunigst der Vergangenheit angehören“ so Limmer.




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