„So wie es ist, darf es nicht bleiben“ - FDP Dingolfing-Landau begrüßt Neumitglied

Dingolfing. Die FDP-Bundesabgeordnete Nicole Bauer und der Dingolfinger Stadtrat Michael Limmer begrüßten gemeinsam das Neumitglied Enrico Koch aus Wallersdorf. „Mit Enrico Koch haben wir ein weiteres Neumitglied gewinnen können, das als Marktrat und Jugendbeauftragter die Inhalte vertritt, die wir uns als FDP groß auf die Fahne schreiben. Bürgernähe, Familien, Kinder und Jugendliche stehen dabei im Fokus“ so Michael Limmer erfreut über das engagierte Neumitglied. Mit Enrico Koch und Michael Limmer tragen nun bereits zwei Jugendbeauftragte die Farben der Liberalen im Landkreis Dingolfing-Landau.

Stv. Bezirksvorsitzender Michael Limmer (li.) und MdB Nicole Bauer (re.) begrüßen Enrico Koch (mitte) als Neumitglied

 

Kommunalpolitischer Erfolg

Der 23-jährige Bankfachwirt sorgte im vergangenen Jahr bei der Kommunalwahl mit der damals neuformierten und unabhängigen Wählergruppierung „GEB-Wallersdorf“ für Furore. Gleich bei der ersten gemeinsamen Kommunalwahl schaffte es die „Gemeinschaft Engagierter Bürger“ mit drei Markträten in das kommunale Gremium von Wallersdorf. Zudem stellt die „GEB“ mit Franz Aster den ersten Bürgermeister. Dieser erfolgreiche Weg soll auf kommunaler Ebene weitergeführt werden.

Bürgernähe

„Primär kann ich bei der FDP eine positive Entwicklung feststellen, sowohl auf Bundes- als auch auf Kommunalebene. Dass man sich beispielsweise mit Nicole Bauer als Bundestagsabgeordnete ungezwungen treffen und Gespräche auf Augenhöhe führen kann, ist genau die Bürgernähe die ich bei allen anderen Abgeordneten in Niederbayern so noch nicht feststellen konnte. Aber genau das stelle ich mir unter den sogenannten Volksvertretern vor“, so Enrico Koch einleitend.

Zahlreiche Argumente pro FDP

Die Entwicklung in Deutschland in den vergangenen Jahren und vor allem während der Corona-Pandemie sind für Enrico Koch mitunter führende Entscheidungskriterien um zu sagen, „so wie es ist, darf es nicht bleiben“. Deswegen war Enrico Koch fest entschlossen nun Farbe zu bekennen und die Probleme beim Namen zu nennen: „Vor allem während Corona sind viele der Probleme in unserem Land offensichtlich geworden. Ganz gleich ob der Zugang zu schnellem und hochleistungsfähigen Mobilfunk und Internet fürs Homeoffice bzw. Homeschooling, digitale Gesundheitsämter oder digitale Bildung – wir hinken im internationalen Vergleich in der Digitalisierung peinlich hinterher. Familien, Kinder und Jugendlichen waren und sind ganz klar während der Corona-Pandemie diejenigen auf deren Schultern viele Versäumnisse der Regierungsparteien abgelegt wurden. Auch im Bereich Wirtschaft wurden zahlreiche Mittelständler, Einzelhandel, Soloselbständige oder Freiberufler im Regen stehen gelassen. Viele vernünftige und konstruktive Vorschläge kamen erkennbar von der FDP“ so der Wallersdorfer Marktrat Koch zu seinen Beweggründen zum Parteieintritt in die FDP.
„Wichtig war mir bei der Entscheidungsfindung auch, dass man in der FDP keinerlei Parteizwang spürt und diverse Meinungen durchaus gewünscht sind. Ich bin davon überzeugt, dass man durch den Austausch von vielfältigen Meinungen am Ende immer das beste Ergebnis erzielen kann“ so Koch weiter.

Entbürokratisierung & Wirtschaftswachstum

Tatsächlich fordert die Bundes-FDP und FDP-Bundestagsfraktion bereits seit 2017 ein Digitalministerium, um die digitale Transformation in Deutschland auf allen Ebenen akribisch voranzutreiben. Aktuell gibt es zwar in Deutschland und Bayern eine Digitalministerin, jedoch ein eigenes Ministerium mit Kompetenzen, klaren Zuständigkeiten und Mitteln fehlt. Das ist laut den Liberalen keine zukunftsfähige und zielführende Ausrichtung um die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. Ein Digitalministerium soll deshalb ab 2021 mit einer Regierungsbeteiligung der FDP endlich Realität werden. Ebenso sind sich die Liberalen um Bauer, Limmer und Koch einig, dass tragende Säulen der Wirtschaft wie Mittelstand, Einzelhandel oder Freiberufler nicht wie Angestellte zweiter Klasse behandelt werden dürfen. Die Entbürokratisierung muss dabei ein elementarer Baustein sein um die Belastung von Unternehmen zu verringern.
Deutschland braucht nach der Corona-Pandemie zudem ein erneutes Wirtschaftswachstum um die Krisenlasten zu schultern, denn sobald die Wirtschaft wächst, steigen die Staatseinnahmen. Und durch erhöhte Staatseinnahmen können wiederum viele richtungsweisende Investitionen in Deutschland finanziert werden – ganz gleich ob im Bereich Bildung, Rente oder Gesundheitssystem. Höhere Steuern sollen dabei bewusst vermieden werden, Deutschland ist bereits ohnehin europaweiter „Steuerweltmeister“. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen dabei nicht noch stärker belastet werden.

Realistische Ziele

„Das Ziel der FDP Niederbayern ist es, drittstärkste Kraft bei der Bundestagswahl im Herbst zu werden. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger suchen das Gespräch, wollen Mitglied werden und gemeinsam für die Freiheit und Eigenverantwortung kämpfen. Auch die aktuellen Umfragewerte lassen hoffen. Dass wir in Niederbayern seit der letzten Kommunalwahl so viele kommunale Mandatsträger wie noch nie zuvor haben, untermauert zudem diesen positiven Trend und wir heißen den Wallersdorfer Jugendbeauftragten bei der FDP herzlich willkommen“, so die niederbayerische Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende Nicole Bauer optimistisch.

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