Bald auch ein CSD in Dingolfing? - Kreis-FDP unterstützt „Queer in Niederbayern e.V.“

Dingolfing/Straubing. Traditionell ist Juni der „Pride Month“, der Aktionsmonat welcher eine vielfältige, weltoffene und bunte Welt ohne Hass und Diskriminierung symbolisiert. Seit 2019 organisiert der Verein Queer in Niederbayern mit den Christopher Street Day (kurz: CSD) Demonstrationstage an verschiedenen Orten in Niederbayern.

In Passau, Straubing und Kelheim fanden zum wiederholten Male CSDs statt. Auch in Bezirkshauptstadt Landshut wird ein weiterer CSD für Herbst geplant. Mitorganisator Matthias Tobler aus Wallersdorf ist ebenso im FDP-Bezirksverband als Schriftführer aktiv.

Eine FDP-Delegation aus dem Landkreis nahmen gemeinsam mit der liberalen niederbayerischen Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer und Bezirksrat Michael Deller an einigen Demos teil und warben dabei aktiv für eine liberale und weltoffene Haltung. „Vielfalt, Toleranz und Solidarität sind in unserem Wertesystem tief verankert. Um dem Ausdruck zu verleihen, nehmen wir an vielen queeren Veranstaltungen teil und unterstützen die Queer-Initiativen“, so die Bundesabgeordnete Nicole Bauer.

Seit 2020 gibt es auch in Dingolfing eine LGBTIQ-Initiative die sich, sofern es Corona zulässt, regelmäßig im Dingolfing treffen. Der Dingolfinger Jugendbeauftragte Michael Limmer steht aus Überzeugung hinter der Initiative für Toleranz und Gleichberechtigung und besuchte unter anderem auch den CSD in Straubing. „Ich finde es wahnsinnig toll, wie viele Menschen sich mittlerweile für gelebte Vielfalt einsetzen. Jeder Mensch soll sein Leben so führen können, wie jeder Mensch es will, ohne dabei in irgendeiner Form benachteiligt zu werden. Die gut besuchten Veranstaltungen ermöglichen eine gute Aufklärung, tolle Begegnungen und ich unterstütze gerne um 2022 auch einen CSD in Dingolfing auf die Beine zu stellen“, so der FDP-Stadtrat Michael Limmer.

Organisator Matthias Tobler freute sich über den zunehmenden Zuspruch der vergangenen Jahre: „Wenn wir uns an der Zahl der Veranstaltungen und der Anzahl der Besucher messen, freuen wir uns wirklich über eine tolle Entwicklung. Auch der Zuspruch aus der Bevölkerung und der Politik wird zunehmend größer. Aber es gibt nach wie vor viel zu tun und wir werden uns weiterhin mit großem Engagement für noch mehr Toleranz und Gleichberechtigung einsetzen“.

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